onncycle

Das war einmal

Es ist längst nicht mehr so, wie noch vor Jahren, als es mehr oder weiniger "1" Velo gab, 3 oder 5 Gänge, zwei Farben ...

Heute gibt es für jeden von uns das richtige Velo in allen möglichen Varianten.

IndiviDUalität und die perfekte Abstimmung auf den persönlichen Anwendungszweck hat Einzug gehalten.

 



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Fixie und Single Speed

Das Fixie ohne Freilauf ist auf den Wettbewerb auf der Bahn abgestimmt.

Dort erreicht man große Geschwindigkeiten und ist den Fliehkräften stärker ausgesetzt, als bei anderen Rennen. Daher ist Stabilität und Sicherheit besonders wichtig.

Das Bahnvelo verzichtet daher auf Freilauf, Bremsen und Schaltung.

Dadurch reagiert das Velo viel direkter, ist jedoch auch sicherer, da bei hohen Geschwindigkeiten „Schlenker" durch das Schalten und Bremsen zum Sturz führen könnte.

Da es beim Fixie  keinen Freilauf resp. nur einen starren Gang gibt, ist Rückwärtsfahren kein Problem. Oft haben diese Velos mit starrem Gang keine Bremsen und das Velo wird nur über die Pedalbewegung gebremst. 

Im normalen Straßenverkehr ist dies jedoch nicht zugelassen, trotzdem sind immer mehr Velokuriere mit diesen Rädern unterwegs.

Single-Speed
Das Eingangvelo mit Freilauf. Dieses spezielle Velo hat keine Gangschaltung, jedoch einen Freilauf.

In der Geschichte des Velo's ist dies nicht unbekannt, denn die ersten Velos hatten ja alle noch keine Gangschaltung. Erst 1924 kam diese so richtig in Mode. 

Heute ist ein Velo mit Gangschaltung völlig normal und die Eingangvelos sind eher beim BMX-Velo, Radballvelo, Kunstvelo, Bahnvelo oder bei manchen Lastenvelos bekannt. Auch das gute alte CH-Militärvelo hatte ja nur einen Gang.


Aber warum fährt man Ein-Gang-Velo?
Spartanisch und einfach super cool!

Das Ein-Gang-Velo ist kostengünstiger, leichter und es kann keine Gangschaltung kaputt gehen, weil ja gar keien vorhanden ist. Mit dem Fixie kann man auch sehr gut Kunststücke machen, die mit einem normalen Velo nicht möglich wären. Dies muss jedoch gut gegenüber dem nötigen Kraft- und Ausdaueraufwand abgewogen werden. Zudem kann man z.B. beim Fixie nicht einfach Aufsteigen und Losfahren, denn das Anhalten ohne Bremse muss erstmal gelernt werden.

Beim Eingang-Velo muss zudem die Kette genau eingepasst sein und öfters nachgespannt werden. Dafür gibt es spezielle Rahmen mit horizontalem Ausfallende, bei welchem die Spannung verändert werden kann. Man kann aber auch ein gewöhnliches Rad umbauen.

Wer sportlich und dynamisch Velo fahren will, für den eignet sich besonders ein leichtes Fixie oder Singlespeed Velo.

Merkmale

Typisches Bahnvelos für Rennzwecke.

 • wenige Speichen – zur Verringerung des Luftwiderstandes

 • Tretlager erhöht

 • 27 Zoll Schlauchreifen

 • hohe Trittfrequenz beim Fahren

 • keine Bremse

 • keine Schaltung

 • kein Freilauf

 • tiefer Lenker

 • breite Kette

Für "Strassenanwendungen" resp. Singlespeed kann nach belieben von den obigen Merkmalen abgewichen werden. Oft wird ein alter Rahmen umgebaut. Als Antrieb eignet sich auch der Riemenantrieb hervorragend. Bei Onncycle erhältlich. 

Uebersetzung

Die Übersetzung bei einem Eingangrad muss genau nach Bedarf des Fahrers und des Geländes abgestimmt sein. Eine hohe Übersetzung lohnt sich bei flachem Gelände, eine niedrige bei stärkeren Anstiegen. Die übliche "Mountainbike" Übersetzung für Fixie/Single-Speed- Velos  ist z.B. 2:1.(Kettenblatt doppelt so viele Zähne als Ritzel)

StadtVelo

Das City-Velo (auch Stadtvelo), der ideale Begleiter für den täglichen Einsatz.

Es ist aufgrund seiner aufrechten Sitzhaltung und dem Lenker äußerst bequem, dank des robusten Rahmens eignet es sich für (fast) alle Lebenslagen.

Es wurde für den Stadtverkehr konzipiert und lässt sein Besitzer auch nicht im Stich, wenn es am Wochenende mal ins Grüne geht.

Zur Familie der City-Velos zählen auch Komfortvelos, die besser gefedert sind.

Merkmale

• Ist mit allen für den Straßenverkehr vorgeschriebenen Zubehörteilen ausgerüstet,u.a. mit
  vorschriftsmäßiger Beleuchtung, rutschfesten Pedalen und einer Klingel

• Die Lichtanlage mit Dynamo und die Reflektoren an Pedalen und Rädern sorgen für eine hohe
  Sicherheit auch bei Dunkelheit.

• Schutzbleche, Kettenschutz, ein Gepäckträger und eine Pumpe gehören zur Grundausstattung.

• In der Regel verfügen sie über eine Nabenschaltung

• Kettenantrieb oder Riemenantrieb

• City-Velos haben 26 Zoll Laufräder.

• Die Reifen sind breit genug, um gewöhnliche Bodenunebenheiten auszugleichen.

• Die aufrechte und somit besonders rückenschonende Sitzposition garantiert einen hohen Komfort und
  bietet im  Straßenverkehr eine gute Übersicht.

RennVelo

Das RennVelo ist ein Sportgerät für "Kilometerfresser" auf der Asphalt Straße.

Wer sportliche Radmarathons absolviert oder darauf abfährt, auf schmalen Reifen über den Asphalt zu rauschen, kommt an einem Rennrad nicht vorbei. Rennvelos sollen vor allem eines sein: leicht und schnell.

Merkmale

• 28 Zoll Laufräder sind Standard

• Rennräder sind leicht gebaut.

• einen genau auf den Fahrer abgestimmten Rahmen.

• Besonders schmale Hochdruckreifen bieten geringen Rollwiderstand

• Rennräder verfügen über eine Kettenschaltung mit bis zu 27 Gängen

• Die Sitzposition ist extrem vorgebeugt, durch den tiefen Lenker sodass die Uebersicht über
  den Straßenverkehr stark eingeschränkt ist. Diese Haltung aber sorgt für eine optimale
  Kraftübertragung und geringen Luftwiderstand.

• Rennräder sind vor allem Sportgeräte und daher für den Alltagsgebrauch nur bedingt verwendbar.

• Kettenantrieb und Schaltung

• Rahmen, Bremsen und Schaltung sind meist etwas teurer.

ReiseVelo

Das ReiseVelo ist eigens für viel Gepäck entworfen worden, hat verschiedene Verstaumöglichkeiten und ist in jedem Detail der Belastung angepasst.

So sind Lasten von 50 kg bei einem Reisevelo kein Problem.

Um dieses Gewicht transportieren zu können hat das Reiserad einen stabileren Rahmen. Dafür werden hier die Rohre verdickt, der Radstand verlängert und der Rahmen ist meist aus Alu oder Stahl gefertigt. Natürlich kann auch der Bambusrahmen locker mithalten.

Das Reiserad hat breite Räder um eine gute Stabilität und Laufruhe zu erreichen.

Es hat hinten und vorne Gepäckträger. Vorne sollten sie für mind. 10kg, hinten für mind. 25kg Gepäck konzipiert sein.

An die Gepäckträger des Reiserades werden spezielle Gepäcktaschen angehängt, die – je nach Ausführung – wasserdicht, auch als Rucksack tragbar und unterschiedlich groß sind.

Man unterscheidet in verschiedene Reiseradtypen, vom klassischen bis zur MTB-, Trekking oder Liege-Bauweise.

Merkmale

• Stabiler Rahmen

• 26/28 Zoll Räder

• steife Felgen

• meist 36-Loch Nabe mit 2,4mm Speichen

• möglichst pannensichere Reifen

• Stahl- oder Alugepäckträger hinten, „Lowriders" haben auch vorne einen.

• Verschiedene Griffmöglichkeiten am Lenker

• Stabiler Seitenständer

• Bequemer Sattel

• 16-18 kg (ohne Gepäck)

• gute Bremsen

• Kettenantrieb und Schaltung

• zum Teil Lenker- / Satteltaschen

• mehrere Trinkflaschenhalter

• Licht (um Gewicht zu reduzieren zum Teil auch ohne)

• Evtl. Rückspiegel

TrekkingVelo

Das TrekkingVelo ist eine komfortable Mischung aus Rennrad und Mountainbike und somit sehr alltagstauglich.

Es ähnelt dem Crossbike oder ATB (All Terrain Bike).

Idealerweise bietet es sich für kleinere Radtouren und Ausflüge an, sowie zum Fahren zur Arbeit in der Stadt oder zum Einkaufen.

Dieser Radtyp ist auch schon für wenig Geld zu haben und bietet somit einen guten Einstieg ins Velofahren an sich. Oft werden diese auch in bekannten Discountern und Baumärkten verkauft, wobei diesen wohl der Fachhandel vorzuziehen ist, da sonst die bekannte Langlebigkeit des Trekkingrades eingebüsst werden könnte.

Merkmale

• 28 Zoll Laufräder

• mittelbreite Räder

• stabiler Rahmen

• Kettenschaltung mit 3 Kettenblätter

• Scheibenbremsen

• (nach Ausstattung) gefederte Sattelstütze

• Federgabel

• Gepäckträger

• Schutzbleche

• Beleuchtung

• Als Herren- oder Damenrad

• Aufrechte Sitzposition

• Gewicht ca. 16-19 kg

Radonneur

Ein ROTOR - Randonneur ist für Langstrecken Radfahrer, welche große Distanzen im sportlichen Tempo, oder einfach nur ein schönes Fahrrad in Rennrad-Optik für das Tagesgeschäft suchen. Ein Randonneur - Fahrrad, auch als Randonneuse bezeichnet, ermöglicht stets die Mitnahme von Gepäck und Wegzehrung, sowie Montage von Lichtanlage und Schutzblechen.


Cruiser

Als Cruiser bezeichnet man ein Velo mit geschwungenem Rahmen, dicken Reifen, breitem Lenker,breitem Sattel und meist einfacher Ausstattung.

Der Crusier wird oft als Überbegriff verschiedener Custom-Velos genutzt, so wie dem Strechcruiser,Chopper, Lowrider, Softcruiser und Beachcruiser.

Wobei letzterer wohl in der Schweiz der Bekannteste ist.

Ursprung der Cruiser sind die 40er/50er Jahre, in denen das Bike unter dem Namen Beachcruiser bekannt wurde. Es wurde hauptsächlich zum Fahren am Strand benutzt (daher der Name) und man legte daher viel Wert auf die Optik – für das Sehen und Gesehen werden.

Bekannt wurde ein Kinder-Cruiser durch den Kinofilm „die Wilden Kerle".

Merkmale

Ursprünglicher Cruiser-Bikes:

• nur einen Gang (ist daher nur für gemütliche Fahrten auf flachen Ebenen gedacht)

• dicke Reifen

• breiter Lenker

• breiter Sattel

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