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Ergonomie die passt

ergonomiefahrrad grauWir von Onncycle finden, dass ein Velo wie ein Schuh passen sollte und beim Fahren nicht "drücken" darf.

 

Ergonomie auf dem Velo- auf das kommt es an

 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen ob dies für Ihn wichtig ist oder nicht. Zur Basis Leistung von Onncycle gehört:

Der richtige Rahmen als Basis für viel Spass 
 
Der richtige Sattel* für ein entspanntes Fahren 
 
Die richtige Kurbellänge für mehr Effizienz **
 
Der richtige Vorbau zur Optimierung der Sitzhaltung
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Sitzhaltung

Die Ergonomie eines jeden Velofahrers ist unterschiedlich. So ist z. B. die Ergonomie des CityVelofahrers komfortables Sitzen, guter Überblick über den Verkehr und schnelles Auf- und Absteigen an der Ampel. Im Vergleich ist die Ergonomie des RennVelofahrers windschnittiges Sitzen, hohe Trittfrequenz und optimales Kraft-/ Leistungsverhältnis.
 

 Sehr sportlich (lang)  Sportlich (mittel)  Komfort (kurz)
 Rennmäßig
 gestreckt & flach
 Ausgewogen                      Kurze Reichweite, bei
 aufrechter Sitzposition
sitzposition_sportlich sitzposition_moderat sitzposition_aufrecht


Rahmen&Komponente

Es ist elementar, dass der Rahmen und die Komponenten passen, wie auch ein paar neue Schuhe nicht drücken sollten.

Passen heisst primär, dass man als erstes die Sitzhaltung festlegt und die wichtigsten Einflussfaktoren des eigenen Körpers ausmisst und so den richtigen Rahmen und die Komponenten für sich findet. - Kostet fast nix - steigert aber den Fahrspass erheblich.

Lenker

Nebem dem Fahrradsattel und den Pedalen ist der Velolenker einer der drei wichtigsten Kontaktpunkte des Fahrers. Die Wahl des Velolenkers ist besonders ausschlaggebend für das Handling des Velos, mit der man die Kontrolle des Velos beeinflussen kann. 

Die verschiedenen Fahrradlenker Formen variieren, je nach Einsatzbereich. Einer dieser Formen nennt man Multipositionslenker. Dieser Velolenker erlaubt es dem Fahrer, sowohl aufrecht zu sitzen als auch in gestreckter Position zu fahren. Auch die sog. Rennvelo Lenker bieten diese Griffposition an, so dass der Fahrer z.B. eine extrem geduckte Position einnehmen kann. Dies wirkt sich sehr aerodynamisch auf den Fahrstil an.

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Griffe

Taube Finger, schmerzende Hände und Unterarme – Probleme, die viele Velofahrer kennen. Ursachen sind zu hoher Druck auf besonders empfindliche Bereiche der Innenhand und mögliche Fehlstellungen der Hand. Ergonomische Griffe sorgen dank der anatomisch optimalen Form für 100% Kontaktfläche und mindern den Druck besonders im Bereich des Ulnarnervs – ein Einschlafen der Hände wird so verhindert. Auch eine Überlastung des Mediannervs (Karpaltunnelsyndrom) durch falsche Handstellung ist ausgeschlossen und Schmerzen im Handgelenk wird vorgebeugt.

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Vorbau

Die Geometrie des Vorbaus bestimmt die Körperhaltung auf dem Velo. Kurze und steile Vorbauten ermöglichen eine aufrechtere Sitzhaltung - lange und flache eine gestreckte Sitzhaltung.

Rücken, Schultern, Nacken, Ellbogen, Handgelenke, Handinnenflächen sowie Damm- und Schambeinbereich werden bei einer aufrechten Sitzhaltung entlastet.

Bei kurzen und steilen Vorbauten wird das Vorderrad entlastet und verbessert somit das Fahrverhalten im Gelände – die Gefahr von Überschlägen in Steilstücken wird ebenfalls verringert.

Sattel*

Auf einen bequemen Velosattel kann kein Velofahrer verzichten. Der Velosattel ist wohl das wichtigste Velo Zubehör. Jeder der schon einmal damit Probleme hatte und die Fahrt dadurch zur Tortur wurde, weiß wovon man spricht. Die meiste Zeit beim Velofahren verbringt man auf dem Velosattel. Selbst längere Anstiege werden oft im Sitzen bewältigt. Ratsam wäre es aber je gefahrene Stunde mindestens 5 Minuten aus dem Sattel zu gehen, und im Wiegetritt zu fahren, um die Sitzknochen zu entlasten. Obwohl es verschiedene Ausführungen von Velosätteln gibt, muss jeder für sich den geeigneten Velosattel testen. Dabei ist nicht immer der weichste Sattel der, auf dem man am besten sitzt. Jeder muss da seine Erfahrungen machen, aber ein zu nachgiebiger Sattel kann zu einem echten Problem werden. 

Ein Sattel ist wie ein Paar Schuhe - er muss passen!

Ist ein Sattel zu schmal drückt er und zwar genau dort wo er nicht drücken soll.
Es gibt eine einfache Methode um den Abstand der Sitzknochen zu messen, damit die optimale Sattelbreite errechnet werden kann. 

Formel: Individueller Sitzknochenabstand + Korrektur Sitzhaltung 

 

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Spüre den Druck

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Bei einer Fahrt auf dem Velo drückt nicht Ihr ganzes Gewicht auf den Sattel, weil ein Teil des Gewichtes durch das nach unten drücken des Pedales reduziert wird (- und in viel geringerem Mass zusätzlich durch Ihre Arme beim Halten des Lenkers)

Das nächste mal wenn Sie auf Ihrem Velo sitzten versuchen Sie beide Füsse vom Pedal wegzunehmen. Sie können dies während der Fahrt oder durch leichtes anlehnen an eine Wand machen. Sie werden nun den Druck des Sattels im Dammbereich spüren und haben vielleicht Mühe einige Zeit in dieser Position zu bleiben.

Stellen Sie sich vor, was das für einen Unterschied machen würde, wenn nun diese schmerzhafte Belastung weg vom Dammbereich nach aussen auf die inneren Sitzknochen und auf das Gesäss umgeleitet werden.
 
 

RIDO plain logo, unser Sattel macht genau das !
Sein einzigartiges und patentiertes Design bewirkt durch seine spezielle Kombination von Radial-, kontuierten und geraden Oberflächen, dass die Kräfte optimal auf die Sitzknochen und das Gesäss abgeleitet werden. Das Design wurde aus unzähligen Fahrer Studien, Tests und Kundenfeedbacks abgeleitet und laufend optimiert.



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Becken

Die Sitzknochen dienen beim normalen Sitzen zur Aufnahme des Körpergewichts, dies sollte auch beim Velofahren so sein. Die roten Flächen können hohen Druck aufnehmen. Bei sportlicher Sitzposition kommen sowohl der Dammbereich (grün schraffierte Fläche) als auch die Schambeine zur Auflage.
Das weit verzweigte Geflecht an Nerven- und Blutbahnen des Dammbereichs erstreckt sich vom Darmausgang über die Genitalien bis zum oberen Schambeinbogen. Seitlich reicht es bis über die Schambeine. Diese können leichtes Gewicht aufnehmen – eine Druckreduktion ist aber erforderlich. Eine gleichmäßige Druckreduzierung an Dammbereich und Scham-beinknochen wird über eine Entlastung im Bereich der Sattelnase erreicht.
 

 

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Die roten Flächen markieren die Sitzknochen, die hohen Druck aufnehmen können. D
ie gelben Flächen sollten bereits entlastet sein – der Grüne Bereich muss druckfrei sein.


Druckmessbild
Eine Folie mit Sensoren wird über den Sattel gelegt.
Sobald der Fahrer auf dem Sattel Platz nimmt, wird der auftretende Druck über ca. 100 Sensoren gemessen. Die Messungen können statisch im Labor auf einer Trainingsrolle durchgeführt oder dynamisch während des Fahrens per Funk an den PC gesendet werden. Die Druckverteilung wird farbig dargestellt: blau bedeutet geringer Druck, von türkis/grün/gelb /orange bis rot steigt der Druck an. Das gezeigte Druckmessbild wurde bei einer männlichen Person mit 75 kg und 180 cm Körpergröße mit einem dem Durchschnitt entsprechendem Sitzknochenabstand aufgenommen. Die Sitzposition war mit ca. 30° zwischen sportlich und moderat.

Solche Messungen können bei spezialisierten Anbietern durchgeführt werden

 

Sitzposition

k1024 sitzposition-1Je sportlicher die Sitzposition, umso mehr wandert die Auflagestelle Sattel – Becken von den dafür geeigneten, tatsächlichen Sitzknochen zu den Schambeinknochen. Der Sattel kann somit schmäler sein. Die Auflagefläche bei den sehr sportlichen Sitzpositionen ist grundsätzlich kritisch und sollte nicht nur in der Mitte, sondern auch an den Schambeinknochen entlastet werden.

Regel
Je aufrechter die Sitzposition, umso breiter muss der Sattel sein.

 

 

 

 

 

Unterschied Mann/Frau

Die Becken von Mann und Frau unterscheiden sich allein aufgrund der Tatsache, dass ein Frauenbecken eine Geburt ermöglichen muss. Für uns interessant ist allerdings die Auflage auf dem Sattel und hier ist der Unterschied geringer als oftmals angenommen.
 

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Bislang gab es kaum Statistiken über den Sitzknochenabstand. Die von einem bekannten Sattelhersteller über Jahre gesammelten Daten ergeben, dass der Sitzknochenabstand bei Männern im Bereich von 6cm bis 16cm liegt und bei Frauen zwischen 9cm und 17cm. Der bislang kaum beachtete anatomische Unterschied des bei Frauenbecken meist deutlich tieferliegenden Schambeinbogens führt häufig zu unangenehmen Druckstellen auf der Sattelnase.

Es gibt also viele Frauen mit sehr kleinem Sitzknochenabstand und viele Männer mit sehr großem Abstand. Eine Vermessung des Sitzknochenabstands erspart unnötige Testfahrten. Unterschiedliche Sättel für Damen und Herren sind vor allem auch in Bezug auf die typische Problemzone des Mannes, den Dammbereich und ca. 2cm weiter vorne die Druckstelle weiblicher Schambeinbogen und Sattelnase notwendig. 

Druckstelle Sattelnase

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Typisches Druckmessbild einer Frau in sportlicher Sitzposition auf einem geraden, klassischen Race Sattel mit deutlicher Druckspitze an Schambein-bogen-/ Sattelnase

  

Druckmessbild einer durchschnittlich gebauten Frau in sportlicher Haltung auf einem Sattel mit abgesenkter Sattelnase – ohne Druckspitzen auf der Sattelnase

 

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Das Problem tritt gerne bei Frauen auf! Das tiefer liegende weibliche Schambein drückt auf die Sattelnase.
 

Lösungen

1. Eine abgesenkte Sattelnase reduziert den Druck regelmässig. Unsere Lösung für Sie
2. Den Sattel nach vorne/unten zu neigen hat den selben Effekt, man rutscht nach vorne in den
    schmalen Bereich. 

3. Eine aufrechtere Sitzposition hebt das Schambein an. Wichtig: Sattelbreite erneut überprüfen!

Taubheitsgefühle Genitalien

Taubheitsgefühle treten als Symptom auf wenn Nerven komprimiert oder/und im Rahmen verminderter Durchblutung im Dammbereich schlecht durchblutet werden. Achtung! Spezielle Nerven, Fasern und Gefäße im Dammbereich des Mannes sind für die Erektion verantwortlich. Werden diese über einen längeren Zeitraum wiederholt schlecht durchblutet oder komprimiert, kann es zu einer Verminderung der sexuellen Leistungsfähigkeit führen.

Dieser Vorgang ist reversibel, denn nach einer längeren Radpause kehrt sich der Vorgang meist um und die gewohnte sexuelle Leistungsfähigkeit kehrt zurück.Vorsicht! Das Problem kann chronisch werden. Taubheitsgefühle sind ein Alarmzeichen! Wer auf seinen Körper hört, kann die Gefahren soweit minimie-ren, dass die positiven Effekte durch das Radtraining überwiegen. Radsport ist ein hervorragendes Herz/ Kreislauftraining und stärkt somit auch die sexuelle Leistungsfähigkeit. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Sportler generell seltener an erektiler Dysfunktion (e.D.) leiden als Nichtsportler. Ergebnisse mehrerer Studien lassen annehmen, dass ca. 6% - 10% aller Männer zwischen 30 und 50 Jahren unter moderater bis schwerer e.D. leiden. Eine sehr aussagekräftige Studie unter Sportlern hat ergeben, dass 1,1% der Läufer an moderater bis schwerer e.D. leiden, 2% der Schwimmer und 4,2% bei den Radfahrern. Davon ausgehend, dass die positiven Effekte des Radfahrens mindestens mit denen des Laufens vergleichbar sind, ergibt sich für 3,1% der Radfahrer anstatt einer Verbesserung eine Verschlechterung bis in den kritischen Bereich. Es muss aber nicht immer gleich zum schlimmsten kommen, die sexuelle Leistungsfähigkeit steigt und sinkt wie z.B. auch die Muskelkraft oder Ausdauerleistung. Mit steigenden Alter nimmt sie allerdings überproportional ab. Es macht also Sinn Sport zu treiben insbesondere Rad zu fahren, dabei aber auf den anatomisch korrekten Sattel zu achten. Es wäre doch schade wenn die positiven Effekte durch den falschen Sattel wieder zunichte gemacht werden.


Quellenachweis: (Huang V, Munarriz R, Goldstein I., Institute for Sexual Medicine, Department of Urology, Boston University School of Medicine, 720 Harrison Avenue, Boston, MA 02118, USA., Sep. 2005)

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Druckmessbild eines gewölbten, klassischen Sattels

mit sehr hohem Druck am Dammbereich. Die Blutzufuhr wird sehr stark herabgesetzt. Achtung! Bei einer Testfahrt würde dieser Sattel wahrscheinlich als komfortabel empfunden werden. Der Dammbereich reagiert weniger mit Schmerzen auf Druck als die Sitzknochen!

 

 

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Typisches Druckmessbild eines Sattels mit Loch

mit gefährlichen Druckspitzen an den Seiten des Dammbereichs, in dem wichtige Arterien und Nervenbahnen liegen. In der Mitte kann das Blut gut fließen, dennoch kommt es zu Taub-heitsgefühlen.


 

  

Typisches Druckmessbild eines Stufensattels k1024 taubheitsgefuehle-druckmessbild-sq-lab-stufensattel

mit deutlichen Druckspitzen an den Sitzknochen und Druckentlastung im vorderen, abgesenkten Bereich. Die Vertiefung in der Mitte des Sattels ist ausreichend, um eine hervorragende Blut- und Nervenversorgung zu gewährleisten.

 

 

  

Lösungen

Sitzknochen vermessen, um auszuschließen, dass der Sattel nicht zu schmal ist.  Eine etwas tiefere Sattelnase verteilt das Körpergewicht nach medizinischen Gesichtspunkten. Auf einer maximal großen Fläche nehmen die Sitzknochen das meiste Körpergewicht auf; sowohl der Dammbereich als auch die Druckstellen Schambein/ Sattelnase werden gleichmäßig und großflächig entlastet.Allgemeine Tipps bei Taubheitsgefühlen:

  • aufrechtere Sitzposition einnehmen
  • öfter im Stehen fahren (Wiegetritt)
  • nicht mit schwerem Rucksack fahren
  • mehr Druck am Pedal entlastet den Druck auf dem Sattel
  • Körpergewicht abbauen – reduziert Druck auf dem Sattel
  • dünneres Sitzpolster verwenden
  • möglichst weit hinten an der breitesten Stelle des Sattels sitzen
  • Sattel etwas nach vorne/unten neigen
  • Geometrie optimieren (OnnFit)

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Schmerzende Sitzknochen

 

k1024 schmerzende-sitzknochen1. Ursache

mangelnde Gewöhnung 
Lösung: 
regelmäßig fahren, mindestens 1 x alle zwei Wochen, besser 1x pro Woche
Alternative: weicher Sattel (Achtung! Nur bei Kurzstrecken zu empfehlen)

2. Ursache

Sattel ist zu weich und die Fahrzeit ist oft länger als 30 Minuten
Lösung: härterer Sattel.

3. Ursache

Sattelform passt nicht zur Anatomie
Lösung: 
andere Form testen; gewölbte Sättel rufen oft ein Gefühl hervor, das als keilartiges Auseinan-derspreizen beschrieben wird – zusätzlich entsteht Druck im sensiblen Dammbereich (siehe Bild)



Regel

Druck = 
Kraft / Fläche
Druck = Schmerz verursachende Größe, die möglichst gering sein sollte
Kraft = durch Körpergewicht und Schwerkraft vorgegebene Größe 
Fläche  = nutzbare Auflagefläche des Sattels und des Fahrers

Merke

Je größer die Fläche, desto kleiner wird der Druck. Daher entsteht bereits aus diesem physikalischen Gesetz ein Vorteil für die abgesenkte Sattelnase: Die Fläche muss nicht – wie bei anderen ergonomischen Sätteln – durch Löcher oder Ausschnitte kontraproduktiv verkleinert werden.

 



Zu weicher Sattel

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Ein zu weicher Sattel wird nach ca. 30–45 Minuten Fahrzeit meist sehr unbequem. Die Sitzknochen sinken hier soweit ein, dass tiefer liegendes, empfindliches Gewebe wie Muskel- und Sehnenansätze gereizt werden. Nach ca. 30–45 Minuten stellt sich ein als dumpf und drückend zu bezeichnender, ziehender Schmerz ein. Sehr selten kommt es vor, dass die Polsterung so weich ist, dass die harte Schale die Schmerzen verursacht.

 

Regel

Weiche Sättel eignen sich meist nur für kurze Strecken!

Gewöhnung Sitzknochen


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Die Sitzknochen können sich auf Dauer an eine Druckbelastung gewöhnen und das Schmerz-empfinden wird herabgesetzt. Zu Saisonanfang oder bei einer ungewohnten, neuen Sattelform sind Schmerzen an den Sitzknochen normal. Die Gewöhnung an einen neuen Sattel benötigt oft ca. fünf bis sechs Fahrten.
Zwischen diesen ersten Ausfahrten sollten mindestens zwei Tage Pause eingelegt werden, da bereits gereizte Knochenhaut und Muskel- und Sehnenansätze wesentlich empfindlicher reagieren.


Achtung!

Nach ca. zwei Wochen Pause beginnt der Prozess der Gewöhnung erneut!

Regel

Eine ungewohnte, neue Sattelform ist nach einer einmaligen Testfahrt meist unkomfortabel.

Druck auf Steissbein

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Ursache

Dieses Problem tritt meist nur bei Frauen auf, denn das weibliche Steißbein ist meist beweglicher und häufig empfindlicher als das Männliche. 
Bei sehr aufrechter Sitzposition kommt das Steißbein dem Sattel sehr nahe. In Kombination mit einem zu weichen oder zu schmalen Sattel kann es dann zu Beschwerden kommen.

 

Regel

Bei Frauen ist das Steißbein häufig flexibler (Erleichterung bei der Geburt). Dementsprechend leiden Frauen häufiger als Männer unter Beschwerden mit dem Steißbein.

Hautprobleme Ursache

Nicht nur bei mangelnder Hygiene, sondern auch bei Belastung durch Nähte und Stickereien sowie dem Druck an sich kann die Haut gereizt werden. Dabei spielen eingewachsene Hauthärchen, die sich entzünden können, eine wichtige Rolle. Auch bei Sätteln mit Loch oder Aussparung kann die Hose Falten werfen und die Haut aufreiben.

Q uelle:Sqlab.com

Gefederte Sattelstütze

Laut Bike-Test nimmt auf normalen Wegen eine Vollfederung 31% der Stöße auf, eine gute Feder-/Parallellogrammsattelstütze 29% - und das bei nicht unerheblichem Gewichtsvorteil.

Kurbellänge**

Eine längere Kurbel bedeutet prinzipiell mehr Drehmoment, was auf die Innenlagerachse übertragen werden kann. Der Sprung von 175 mm auf 177,5 mm bedeutet eine Steigerung des Drehmoments von ca. 1,5 %. Jetzt könnte man meinen, je länger die Kurbel ist, umso besser ist der Wirkungsgrad des Fahrers. Prinzipiell ist das auch so. Jedoch darf man die motorischen Fähigkeiten des Radfahrers und dessen Beinlänge nicht außer Acht lassen. Beim Mountainbike kommt noch die Bodenfreiheit hinzu. Deshalb werden auch in dieser Kategorie nur Kurbellängen von max. 175 mm angeboten. Die Standard-Kurbellänge bei Trekking- und City Velos beträgt 170 mm, weil hierbei der Wirkungsgrad gegenüber dem Komfort in den Hintergrund tritt. Beim Rennvelofahrer mit leistungsorientierten Ambitionen gelten spezielle Zuordnungen. Nicht alle Hersteller bieten verschiedene Längen an, hier nehmen wir diejenige die am nächsten dran ist.

Pedale

Die ergonomische Positionierung der Füße und Beine bewirkt eine optimale Kraftübertragung. Beschwerden wie Knieschmerzen und „eingeschlafenen Füßen" wird vorgebeugt.
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